Beschreibung
Tablet, Webinterface, RoutenplanungKiMU VisionGuard AI-Series
Die KiMU VisionGuard AI-Serie umfasst KI-gestützte Systeme für Qualitätskontrolle, Prozessüberwachung, Dokumentation und industrielle Sichtprüfung. Die Produkte wurden für Betriebe entwickelt, die Fehler früher erkennen, Prüfprozesse standardisieren und Qualität nachvollziehbarer machen möchten, ohne direkt eine vollständig neue Fertigungslinie aufzubauen.
Der Grundgedanke: Qualitätssicherung soll nicht erst am Ende passieren. Fehler entstehen oft schon während der Montage, beim Einlegen von Bauteilen, beim Verpacken, beim Materialtransport oder durch kleine Abweichungen im Arbeitsablauf. Genau hier setzt VisionGuard AI an.
Die Systeme prüfen mit Kameras, Sensorik und KI-Auswertung, ob Bauteile vorhanden, korrekt positioniert, vollständig montiert, sauber etikettiert oder sicher transportiert wurden. Je nach Modell arbeitet VisionGuard AI stationär am Arbeitsplatz, als kompakte Kamera an einer Maschine, als mobiler Inspektionsroboter oder als Prüfportal im Materialfluss.
Die Serie ist besonders für kleine und mittlere Unternehmen interessant, die mehr Qualitätssicherheit wollen, aber keine überdimensionierte Spezialanlage benötigen. VisionGuard AI unterstützt vorhandene Abläufe und macht Prüfungen wiederholbarer, dokumentierbarer und weniger abhängig von reiner Sichtkontrolle.
Gemeinsame Vorteile der Serie
- KI-gestützte Sichtprüfung und Prozesskontrolle
- geeignet für Montage, Fertigung, Lager, Versand und Baustelle
- erkennt Fehler früher im Prozess
- reduziert manuelle Sichtkontrollen
- unterstützt gleichbleibende Prüfqualität
- dokumentiert Prüfungen nachvollziehbar
- kann in bestehende Arbeitsplätze integriert werden
- ideal für kleine und mittlere Betriebe
- skalierbar vom Einzelprüfpunkt bis zum Prüfportal
- hilft bei Ausschuss, Nacharbeit und Reklamationsvermeidung
VisionGuard Bedienprinzip
1. Prüfpunkt festlegen
Zuerst wird bestimmt, was geprüft werden soll: ein einzelnes Bauteil, ein Montageschritt, eine Verpackung, ein Arbeitsplatz, ein Lagerbereich oder ein kompletter Materialdurchlauf.
2. Referenz einlernen
Das System lernt, wie ein korrektes Ergebnis aussieht. Dazu können Musterteile, Referenzbilder, Sollmaße, Etiketten, Positionen oder Prüfbereiche hinterlegt werden.
3. KI-Prüfung aktivieren
Während des Betriebs vergleicht VisionGuard AI reale Aufnahmen mit den gespeicherten Referenzen. Abweichungen werden erkannt und je nach Einstellung als Hinweis, Warnung oder Sperrsignal ausgegeben.
4. Ergebnis anzeigen
Die Bedienperson sieht sofort, ob ein Teil freigegeben, geprüft oder nachbearbeitet werden muss. Rückmeldungen können über Display, Signalleuchte, App, Maschinenfreigabe oder Bericht erfolgen.
5. Dokumentieren
Prüfergebnisse können gespeichert werden: Zeit, Bild, Fehlerklasse, Seriennummer, Arbeitsplatz, Charge oder Bedienhinweis. Dadurch entsteht eine nachvollziehbare Qualitätsdokumentation.
VisionSense AI
KI-gestützte Bildauswertung zur Erkennung von Bauteilen, Fehlern, Positionen, Etiketten und sichtbaren Abweichungen.
ProofLog Dokumentation
Automatische Speicherung von Prüfergebnissen, Bildnachweisen und Prozessdaten für nachvollziehbare Qualitätssicherung.
DefectMark Erkennung
Markierung erkannter Auffälligkeiten direkt im Bild, damit Mitarbeitende schnell sehen, wo ein Problem liegt.
ProcessGate Freigabe
Prüflogik zur Freigabe oder Sperrung des nächsten Arbeitsschritts, zum Beispiel bei falscher Bauteillage oder fehlendem Teil.
RetroFit Ready
Konzipiert für Nachrüstung an bestehenden Arbeitsplätzen, Maschinen, Regalen, Förderstrecken oder Prüfbereichen.
KiMU VisionGuard R-4 „RoverInspect“
Der KiMU VisionGuard R-4 „RoverInspect“ wurde für Bereiche entwickelt, die regelmäßig kontrolliert werden müssen, aber nicht dauerhaft von Mitarbeitenden überwacht werden können. Der mobile Inspektionsroboter fährt definierte Routen ab und prüft Umgebung, Material, Verkehrswege und Maschinenbereiche mit Kamera- und Sensorsystemen.
Er kann Auffälligkeiten erkennen, dokumentieren und melden: blockierte Laufwege, beschädigte Paletten, ungesicherte Bereiche, ausgelaufene Flüssigkeiten, Schmutz, Materialstaus, falsch abgestellte Gegenstände oder sichtbare Schäden an Maschinen und Bauteilen.
Der R-4 ist kein humanoider Roboter und kein Spielzeugfahrzeug. Er ist ein robuster industrieller Prüfwagen für reale Betriebsumgebungen. Besonders geeignet ist er für Unternehmen, die Ordnung, Sicherheit und Qualitätszustände regelmäßig erfassen möchten, ohne ständig manuelle Rundgänge durchführen zu müssen.
Durch die KI-Auswertung können Auffälligkeiten nicht nur aufgenommen, sondern auch klassifiziert werden. So wird aus einem einfachen Kontrollgang eine verwertbare Dokumentation.
Anwendung im Arbeitsalltag
Ein Produktionsleiter möchte jeden Morgen prüfen, ob Verkehrswege frei sind, Material korrekt bereitsteht und keine sichtbaren Schäden im Lagerbereich entstanden sind. Der RoverInspect fährt eine gespeicherte Route ab, macht Aufnahmen und vergleicht diese mit dem normalen Zustand.
Wenn eine Palette beschädigt, ein Durchgang blockiert oder ein Bereich verschmutzt ist, markiert das System die Stelle und erstellt einen Hinweis. Mitarbeitende können dann gezielt reagieren, statt den ganzen Bereich manuell abzulaufen.
Der R-4 eignet sich besonders für:
- Kontrollgänge in Produktionshallen
- Lagerinspektion
- Baustellenkontrolle
- Prüfung von Verkehrswegen
- Dokumentation von Schäden
- Sichtprüfung schwer erreichbarer Bereiche
- Kontrolle von Maschinenumgebungen
- Ordnung- und Sicherheitschecks
- wiederkehrende Betriebsrundgänge
Einrichtung und Betrieb
Der RoverInspect kann für feste Kontrollrouten oder flexible Einzelprüfungen genutzt werden. Die Einrichtung erfolgt über gespeicherte Wegpunkte und Prüfbereiche.
Der Ablauf läuft in sechs Schritten:
- Route einlernen
Der R-4 fährt einmal geführt durch den Bereich. - Prüfpunkte festlegen
Relevante Stellen wie Lagerplätze, Maschinen, Laufwege oder Eingänge werden markiert. - Normalzustand erfassen
Referenzbilder und Umgebungsdaten werden gespeichert. - Kontrollfahrt starten
Der RoverInspect fährt die Route automatisch oder halbautomatisch ab. - Auffälligkeiten erkennen
KI und Sensorik markieren Abweichungen vom Sollzustand. - Bericht erstellen
Ergebnisse werden als Bilder, Hinweise oder Checkliste dokumentiert.
Besondere Produktstärke
Der R-4 bringt Qualitätssicherung aus der reinen Bauteilprüfung in die Umgebungskontrolle. Er ist besonders stark bei wiederkehrenden Rundgängen, bei denen kleine Auffälligkeiten sonst leicht übersehen werden.



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